WEMID fordert: Befreiung von der Datenschutzgrundverordnung für Unternehmen bis 30 Mitarbeiter

|   Pressemitteilung

Am 25. Mai tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Dieser Schritt hin zu mehr Transparenz und Datenschutz von Unternehmerseite ist grundsätzlich natürlich zu begrüßen. Für WEMID-Verbandspräsident Marco Altinger steht fest: „Die Protokollierung und Herausgabe gespeicherter Kunden- und Nutzerdaten stellt aber kleine und mittelständische Unternehmen, im Gegensatz zu Großkonzernen, vor kaum zumutbare Belastungen.“

Die Auskunftspflicht gegenüber Kunden kann viel Arbeitskraft im Unternehmen binden, diese fehlt dann im eigentlichen Kerngeschäft.
Dies kann zu existenziellen Bedrohungen kleiner und mittlerer Unternehmen führen. Der Bundesverband Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V. (WEMID) fordert deshalb, zusätzlich zur bereits vorgesehenen einzelfallbezogenen Entlastung von der DSGVO für Unternehmen mit unter 250 Mitarbeitern, Unternehmen bis 30 Mitarbeitern von der DSGVO freizustellen. Bei Klein- und Kleinstbetriebe leiden bereits jetzt unter zu viel Bürokratie.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Referent für Politik und Öffentlichkeitsarbeit Herr Dr. Georg Fichtner unter 030/22066100 oder 0174/9742038 gerne zur Verfügung.