Bayern muss den Arbeitsmarkt mehr diversifizieren.

Erstellt von Marco Altinger | |   Pressemitteilung

Die Bayerischen Autobauer entwickeln hochwertige Fahrzeuge und sind mit Sicherheit der wichtigste große Arbeitgeber in unserer Region. Diese bedeutende Stellung birgt aber auch Gefahren.

Nehmen wir nur einmal an – Gott behüte – dass es bei BMW einmal nicht so rund läuft und tausende Menschen entlassen werden müssen. Wo werden die dann neue Arbeitsplätze finden? Im Mittelstand. Daher müssen wir bei allen wirtschaftlichen Anstrengungen und Überlegungen, die Politik und Gesellschaft leisten, auch immer darauf achten, dass das viel zitierte Rückgrat unserer Wirtschaft auch noch genug Luft zum florieren hat. Dazu zählt, dass auch der Mittelstand noch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter findet und nicht von Bürokratie und Steuerlast erdrückt wird. Anders als die internationalen Konzerne können wir nämlich nicht unsere Firmensitze in Steuerparadiese verlegen, sondern leisten hier unseren Beitrag für die Region. Nicht falsch verstehen: Die großen Konzerne in Deutschland leisten viel, aber auch wir kleine und mittlere Unternehmer bieten vielen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten dürfen wir uns daher nicht von einer Industriesparte abhängig machen. Insgesamt müssen wir uns darauf vorbereiten, dass die Autoindustrie vor enormen Umbrüchen steht. So werden für das Elektrofahrzeug viel weniger Arbeitskräfte benötigt, als für den Zusammenbau eines Verbrennungsmotors. Darauf muss die Politik vorbereitet sein. Wir als Mittelstand werden dann bereitstehen und unseren Beitrag leisten, dass in Bayern, Deutschland und Europa auch in 30 Jahren noch ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Dafür brauchen wir aber auch jetzt die Unterstützung in Politik und Gesellschaft, so WEMID Präsident Marco Altinger.