WEMID fordert: Bürgerversicherung darf nicht zu Lasten der Gesundheit gehen

|   Pressemitteilung

Mit dem Scheitern der Jamaika Koalition ist die SPD in eine gute Verhandlungsposition gekommen, so der Bundesverband „Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V.“

Da die Union Neuwahlen verhindern will, kann die SPD nunmehr wesentliche sozialdemokratische Projekte durchsetzen. Die sogenannte Bürgerversicherung, also die de facto Abschaffung der Privaten Krankenversicherung ist eines davon.

In der Bürgerversicherung sollen grundsätzlich alle Menschen versichert werden. Was sich auf den ersten Blick zwar gut anhört, wird bei genauerer Betrachtung aber zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Versorgung führen. Wohlhabende Patienten werden sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen einfach selbst bezahlen, während die Masse der Versicherten sich auf die Standardleistungen beschränken muss. Der Wegfall der Privaten Krankenversicherung würde auch zu zigtausenden Arbeitslosen führen, die im Gesundheitssystem tätig sind. Das müsste die Solidargemeinschaft auffangen. „In Summe sollte das bisherige System beibehalten werden. Der Wettbewerb zwischen PKV und gesetzlicher Krankenkasse spornt auch die gesetzlichen Kassen an, gute Leistungen für die Versicherten zu erbringen. Als Verband wünschen wir uns die Beibehaltung des bestehenden Systems“, so WEMID Präsident Marco Altinger.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Referent für Politik und Öffentlichkeitsarbeit Herr Dr. Georg Fichtner unter 0871/43074753 oder 0174/9742038 gerne zur Verfügung.