Endlich gemeinsam handeln. Neue Bundesregierung: Steuerschlupflöcher schließen!

|   Pressemitteilung

Die sog. Paradise Papers waren eine erneute Erschütterung in der Debatte um Steuergerechtigkeit. Vornehmlich amerikanische Großkonzerne und wohlhabende Einzelpersonen, die global mobil handeln können, nutzen das Steuersystem bis ans Maximum aus. Selbst wenn derartige Steuerkonstrukte legal sind, so sind sie noch lange nicht legitim. Eine englische Kanalinsel beherbergt über 1000 Flugzeuge, deren Besitzer Steuern in Milliardenhöhe sparen. Als normaler Unternehmer, der jedes Jahr mit der Steuererklärung kämpft, kann man das nicht mehr verstehen, so der Bundesverband „Werteorientierter Mittelstand Deutschland e.V. (WEMID).

„Wir sind ein Verband, der Werte aktiv lebt. Unsere Mitgliedsunternehmen sind grundsolide Unternehmen in ganz Europa. Ich persönlich finde es verwerflich, wenn Großunternehmen mit riesigen Rechtsabteilungen das Steuersystem ad absurdum führen. Amazon zahlt keine Mehrwertsteuer, das ist doch ein Schlag ins Gesicht eines jeden Einzelhändlers,“ so Werteverbandspräsident Marco Altinger.

Die EU-Kommission hat ein klares Maßnahmenpaket geschnürt, um solche Schlupflöcher zu schließen. Es blockieren aber die Mitgliedsstaaten der Union. „Ich erwarte von der neuen Bundesregierung, dass endlich gemeinsame Regelungen gefunden werden. Die unterschiedlichen Steuersysteme in der EU schaden auf Dauer den kleinen Unternehmen und Arbeitnehmern. Deutschland ist absolutes Hochsteuerland, vielleicht kann eine Angleichung innerhalb der EU diese Ungerechtigkeit befrieden“, so der Vertreter des Werteorientierten Mittelstands in Deutschland Marco Altinger abschließend.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Referent für Politik und Öffentlichkeitsarbeit Herr Dr. Georg Fichtner unter 0871/43074753 oder 0174/9742038 gerne zur Verfügung.